ドレスデン
Da bin ich wieder und diesmal zurück mit einem Bericht über einen tollen Tagesausflug nach Dresden. Ich bin heute mit meinem Vater anlässlich des seit 1434 bestehenenden Striezelmarktes dorthin gefahren. Es ist einer der ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland und findet zur Adventszeit auf dem Altmarkt statt. Der Name leitet sich von seinem Hauptprodukt, dem Dresdner Christstollen („Striezel“), ab. Dieses Jahr wurde der 575. Dresdner Striezelmarkt eröffnet.
Mein Vater und ich haben nicht weit davon in einem Parkhaus geparkt und sind vorher durch so einige weihnachtlich geschmückte Einkaufspassagen gezogen, bevor wir uns in das bunte Getümmel des Weihnachtsmarktes gestürzt haben. Es war nicht wirklich ein Genuss, denn es war so voll, dass man nur schiebend vorankam. Die Verkaufsstände waren aber sehr hübsch dekoriert und wir konnten uns aus einer Menschenschlange herausdrängen, um Glühwein zu trinken und Soljanka zu essen. Unter den ganzen Touristen habe ich Schweizer, Russen, Franzosen, Engländer, Kanadier, Tschechen, Polen, Italiener und Spanier herausgehört. Sehr multikulturell dieses Dresden. *gg*
Nachdem wir uns gestärkt und unsere kalten Hände an den heißen Tassen gewärmt hatten, machten wir uns auf den Weg zur wiederaufgebauten Frauenkirche. Im Zweiten Weltkrieg wurde diese während der Luftangriffe auf Dresden in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 durch den in Dresden wütenden Feuersturm schwer beschädigt und stürzte am Morgen des 15. Februar ausgebrannt in sich zusammen. Jahrelang blieben die Trümmer liegen, bis nach der Wende Spenden für einen Wiederaufbau gesammelt wurden. Am 4. Januar 1993 begannen die Arbeiten daran und am 30. Oktober 2005 wurde die Kirche wieder geweiht, 60 Jahre nach ihrem Zusammensturz.
Ich finde sie wunderschön. Wir mussten etwa fünfzehn Minuten anstehen, bis wir hineinkamen, da so viele Menschen ebenfalls hinein wollten. Ich fand die Innenarchitektur überwältigend schön. Das sieht man auch auf den Fotos. Wir ließen die Schönheit auf uns wirken und gingen dann wieder hinaus. Von wegen Andacht und Ruhe. Die Leute haben geschnattert wie eine Entenschar.
Wir spazierten dann zum Dresdner Residenzschloss, zur Semperoper und zum Zwinger, um noch ein paar Fotos davon zu machen. Auf dem Rückweg zum Striezelmarkt bemerkten wir viele Menschen auf der Kuppel der Frauenkirche und fragten uns, wo wohl der Aufstieg da hoch sei, da wir den von innen nicht gesehen hatten. Er war schließlich auf der gegenüberliegenden Seite des Eingangs. Wir sind natürlich dann hinauf. Die Eintrittspreise liegen zwischen 5 und 8 Euro. Ganz angemessen.
Der Aufstieg war recht interessant, da wir uns am Ende die Kuppel hinaufschraubten und dabei durch Glasfenster nach unten in den Kirchsaal sehen konnten. Die Aussichtsplattform befindet sich in etwa 67 Meter Höhe, 24 Meter unter dem Turmkreuz, demzufolge ist die Frauenkirche etwa 91 Meter hoch. Von dort oben hatten wir eine sehr schöne Aussicht über Dresden. Die Sonne ging gerade unter. Ein perfekter Moment zum Fotographieren.
Danach sind wir wieder zurück zum Auto spaziert, haben Sushi zum Abendbrot gegessen und waren kurz nach sieben wieder zu Hause. Es war ein wirklich toller Ausflug gewesen, weil sich auch das Wetter gehalten hatte. Anderswo hat es geregnet, aber in Dresden hatte es den ganzen Tag nur leicht bewölkten Himmel gegeben.

































rmchen (kleine schwimmende Lichter), der abendliche Korso geschmückter Boote und das Abschlussfeuerwerk an der Burg Giebichenstein (erbaut ca. 900-1000 n.Chr.). Die Wurzeln dieses Festes gehen auf die Halloren (Hallesche Salzsieder) zurück, die einen Blumenkorso veranstalteten.
Gewänder und den Schmuck begeistere, habe ich mich dort interessiert umgesehen. Allerdings war nichts dabei, dass ich mir hätte leisten können. Da dann ein Gewitter aufzog, bin ich nur noch schnell zum Rummel gelaufen und bin Spinne und Fliegender Teppich gefahren.