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Fliegen in Sicht

航続は目に入る。

Übermorgen ist es also soweit. Ich fliege nach Japan. Ich bin total aufgeregt. Heute bin ich nochmal alles durchgegangen, sodass ich auch alles habe, was ich für die Reise brauche. Zuallererst aber, was ist wichtig mitzunehmen?

Hier ein paar Dinge, die man nicht vergessen sollte, wenn man nach Japan fliegt:

1. Flugbestätigung aus dem Reisebüro
2. Reisepass
3. engl. Ausgabe der abgeschlossenen Auslandskrankenversicherung (für den Fall, dass man zum Arzt muss)
4. Adapter (damit auch dt. Stecker in jap. Steckdosen passen)
5. ISIC (Internationale Studenten-Identitätskarte, damit bekommt man weltweit Rabatt, wenn man Student ist)
6. Kopfschmerztabletten/Reisetabletten
7. Regenschirm (wegen der Regenzeit)
8. Fächer (wegen der heißen Tage, die bis in den Oktober andauern)

Dabei ist ganz wichtig, dass alle spitzen Gegenstände, sowie Kosmetikartikel (Schminke, Cremes, Shampoo, etc.), Arzneimittel und Flüssigkeiten in den Koffer gehören, sonst muss man das bei der Flughafenkontrolle hier lassen. Man darf in eine am Flughafen für ein kleines Entgelt erhältliche Ein-Liter-Plastiktüte Kosmetikartikel und Flüssigkeiten jeweils bis zu 100ml als Handgepäck mitnehmen. Das sind die neuen Flugbestimmungen. Ansonsten werde ich als Handgepäck nur meinen Laptop und eine Tasche mitnehmen, wo ein Buch, meine wichtigsten Utensilien und meine Musik drin ist. Das Unterhaltungsprogramm im Flieger soll ja bei Langstreckenflügen sehr umfachreich sein. Ich hoffe, es kommt also keine Langeweile auf. Dafür bin ich nämlich sehr empfänglich.

Um auch gesundheitlich für den Aufenthalt in Japan gerüstet zu sein, war ich am Freitag zur Grippeschutzimpfung und habe heute noch Keuchhusten-Diphterie-Wundstarrkrampf auffrischen lassen. Allgemein gibt es keine Impfvorschriften für Japan. Die Moskitos können aber ganz schön angriffslustig sein und im Süden des Landes auch Japanische Enzephalitis übertragen. Allerdings gibt es kaum noch Krankheitsfälle bedingt durch die systematische Durchimpfung der Haustiere. Polio sollte gänzlich vorhanden sein. Also alle 4 Impfungen. Zumindest ist das bei mir so. Genauso sollte man bei einem längeren Aufenthalt auch gegen Hepatitis A und B geimpft sein. Das ist bei mir aber schon im Laufe meines Lebens vorgenommen worden. Solche Impfungen sind hauptsächlich für jene gedacht, die für längere Zeit im Land sind. Für Urlauber ist es nicht notwendig.

Morgen ist Packen angesagt, weil ich heute nicht mehr dazu kam, und dann geht es am Mittwochmorgen zum Flughafen. Ich werde mich nach meinem Flug – sobald es mir möglich ist – hier melden und Bescheid geben, ob ich gut angekommen bin. Bis dahin drücke ich alle, die mir alles Gute wünschten und mich unterstützen.

Ein tolles Geschenk

素敵なプレゼント

Ich war am Freitag beim Fotografen, um mir Passbilder für das Visum machen zu lassen. Außerdem weiß man ja nie, wofür man die sonst noch braucht. Jedenfalls war ich halbwegs zufrieden, wie ich darauf aussah, hab ‘nen mittelmäßigen Preis dafür hingelegt und am Abend meiner Mum die Bilder gezeigt.

Geht es euch auch so, dass sofort ein “Ich will aber auch ein Bild davon haben” kommt, wenn ihr mal Passbilder habt machen lassen? >_< Oh, Mann! Aber verständlich, weil ich echt selten Fotos machen lasse.

Mein Vater brachte den gleichen Spruch am Samstag, als ich ihn besuchte. Wenigstens kann man dann den Freudeschwall mit einem “Naja, vielleicht ist ja hinterher noch ein Bild für dich übrig” dämpfen. *Mum und Dad mal knuddelt* Jetzt muss ich das nur noch eine Weile vor meiner Oma geheim halten, sonst will sie auch noch ein Bild und ich habe schließlich nur vier. Ich brauch ein paar Reserven. Vielleicht leg ich mir ja einen Privatfotografen zu… ^^

Jedenfalls war eigentlich Mama-Wochenende. – So ‘ne Einteilung hab ich eingeführt, weil meine Eltern ja geschieden sind, aber ich find’ das voll in Ordnung so mit den Wochenenden. So wechselt sich das immer schön ab. – Unerwartet rief mein Vater am Samstag an, er habe in einem guten Technikgeschäft eine schöne Digicam gesehen, die er für mich habe zurücklegen lassen, weil sie die Letzte war. Eigentlich wollte ich aber mit meiner Mum meine Großeltern im Garten besuchen, aber da das Stichwort “Digicam” fiel, wurde ich gleich hellhörig. Immerhin hatten wir lange nach einer passenden gesucht, weil ich doch in Japan sehr viele Bilder machen und hier online stellen möchte.

Dafür muss ich ein wenig ausschweifen. Es ist nämlich nicht so, dass man eine x-beliebige Kamera oder allgemein technische Geräte in Japan benutzen kann. Japan hat nämlich eine andere Netzspannung und eine andere Steckerform. Die Steckerform nennt sich A. Man braucht also auf jeden Fall einen Adapter. Man schaue mal in der Wikipedia nach, die Netzspannung beträgt 100V und die Netzfrequenz 50Hz bzw. 60Hz. Die Netzfrequenz ist in Japan regionabhängig. Im Osten 50Hz im Westen 60Hz. Fragt mich nicht, warum das so ist. Auf jeden Fall muss man einen Steckeranschluss besitzen, der die Netzspannung so umwandelt, damit man sein Handy, seinen Laptop, Akkus usw. aufladen kann. Eine Digicam mit Batterien kam bei mir gar nicht erst in Frage. Das würde mir einfach zu sehr ins Geld gehen. Allerdings sind viele Kameras mit Akku sehr teuer. Das war auch wieder doof.

Nun ja, nachdem ich also mit meinem Dad Wochen vorher viele Technikläden abgeklappert hatte, klang das wie eine Freudenbotschaft, dass es eine gute Kamera für Japan gäbe. Ich bin also zu ihm und wir sind dahin gefahren. Letztendlich habe ich die Kamera plus SD-Karte geschenkt bekommen. Ich war total aus dem Häuschen. Endlich meine erste Digicam! Und sie hat so einen Anschluss, der den Strom umwandelt. Natürlich hab ich sie gleich ausprobiert und sie ist perfekt für mich. Leicht, klein und einfach zu bedienen.

Übrigens, es sind nur noch 6 Wochen und 2 Tage bis zu meinem Abflug. Ich habe es endlich realisiert.

Nachtrag: Auf der linken Seite findet ihr nun unter Infos “Meine Gastfamilie“.