客舎
Jetzt bin ich seit einer Woche zurück in Japan und wohne in einem Gasthaus, eigentlicht ist es ein Hostel, im Westen Tokyos.
Bis zum Stadtzentrum ist es etwa eine halbe Stunde mit dem Zug. Ich wohne in einem kleinen Zimmer, das mir ein Bett, einen Tisch mit Stuhl und einen Schrank bietet. Es reicht aus. Platz ist aber nur spärlich da. Ich bin ja nur noch bis Samstag hier und dann ruft die Heimat.
Leider.
Ich versuche jetzt noch viele Freunde zu treffen und mir das anzusehen, was ich noch nicht sehen konnte. Zum Beispiel war ich im Tokyoter Stadtteil Shinjuku in dem Park Shinjukugyoen, in dem jetzt schon die Pflaumen- und Kirschbäume blühen. Eine wahre Pracht ist das, und die Japaner strömen in Scharen in die Parks, um zu picknicken.
Dann habe ich mir auch noch den Ostgarten des Kaiserpalastes angesehen, in den man kostenlos hineinkommt, und wo auch schon die Bäume blühen. Angeblich soll aber erst in zwei Wochen der ganze rosafarbene Spaß losgehen. Leid
er bin ich dann schon weg. Da es aber schon bis zu 22°C warm war, habe ich Glück, dass einige Bäume schon eher blühen.
Ich denke, dass ich ganz bestimmt, wenn das Geld stimmt, noch einmal nach Japan zurückkomme und ich mir dann eine Rundreise gönnen werde. Ich wollte ja zu gern noch Kyoto, Nara und Osaka sehen.

In ihrem Gehege gab es auch ein kleines Onsen und es war lustig mitanzusehen, wie die kleinen Affen immer hineinsprangen, als wäre es ein Schwimmbecken. Sehr interessant fand ich die Nachthäuser, in denen man durch abgedunkelte Räume gehen und Tiere beobachten kann, die nachtaktiv sind. Außerdem gab es auch einen Streichelzoo, der leider aufgrund des schlechten Wetters geschlossen war. Ansonsten hätte man Hasen, Meerschweinchen, Ziegen und Schafe streicheln können. Das sogenannte Vivarium beherbergt Tiere aus den Tropen, wie Krokodile, Fische, Schlangen und Schildkröten.

Die kleinen Läden hatten immer nur kleine Schachteln und davon werde ich doch nicht satt. Die, die mich kennen, wissen, dass mein Magen ein schwarzes Loch ist. ^^
sich in Deutschland gar nicht vorstellen und dennoch fände ich es cool, wenn die Leute ungezwungener wären und einen Kompromiss allgemein mit Kleidung eingehen würden. Hier schert sich keiner darum, wenn einer mit grünen Haaren, in einem Kostüm oder anderer schriller Kleidung herumläuft. Es ist einfach normal.