Tag-Archiv | Zoo

Der Leipziger Zoo

ライプチッヒの動物園

Ich vermute mal, dass einem Großteil der Leser hier der Leipziger Zoo durch die Sendung „Elefant, Tiger & Co“ bekannt ist.  Wenn ich so die Jahre zurückblicke, war ich immer nur in großen Abständen dort, da er früher noch nicht so interessant gestaltet war wie jetzt. Ich war heute im Zoo und habe die große Baustelle der 35m hohen Halle für das Gondwanaland gesehen, die in der Sendung teilweise schon zu sehen war. Sie ist wirklich immens groß und ich befürchte, dass sich die Eintrittspreise schlagartig nach der Fertigstellung erhöhen werden. Im Moment kosten Erwachsene 13,00 €, Kinder (4 bis 14 Jahre) 9,00 € und Ermäßigungsberechtigte 11,00 €.
Im Großen und Ganzen gefällt mir der Zoo, was wohl ebenfalls durch die Sendung beeinflusst wurde, allerdings auch die Besuche, die ich schon als Kind gemacht habe.

Der Leipziger Zoo verfolgt seit 2000 das Konzept „Zoo der Zukunft“, was bis 2014 eine Umgestaltung in sechs Themenbereiche vorsieht (Asien, Afrika, Pongoland, Gondwanaland, Südamerika, Gründer-Garten). Bis heute wurden die ersten drei Bereiche schon umgesetzt und 2007 mit dem Bau von Gondwanaland begonnen, das 2011 fertig gestellt werden soll.

Hier ein paar Daten des Zoos:

Eröffnung: 09.06.1878
Größe: ca. 26 Hektar
Tierarten: ca. 840 Arten
Individuen: 6600 Tiere (inkl. Aquarium)

Ich kann einen Besuch des Zoos nur empfehlen.

Ueno-Zoo

恩賜上野動物園

Am Wochenende war ich im Ueno-Zoo, der sich im Ueno-Park in Tokyo befindet. Das Wetter war zwar gar nicht schön, aber es war mir egal und ich wollte zu gerne sehen, welche Tiere die Japaner so haben. Ich brauchte eine Stunde um den Zoo zu erreichen, und mit einer Ermäßigungskarte habe ich statt 600 Yen nur 480 Yen bezahlt, was etwa 3,55 € sind und man nicht einmal in Deutschland für einen so großen Zoo bezahlt. Ich stelle immer wieder fest, dass sehr viele Dinge hier weniger als in Deutschland kosten.

Der Ueno-Zoo befindet sich im Nordosten Tokyos und ist der älteste Zoo Japans. Er wurde 1882 eröffnet, beherbergt 2600 Tiere, 464 Arten und ist 14,3 Hektar groß. Der Park, in dem sich der Zoo befindet, beherbergt drei Museen: das Nationale Museum, das Museum der Wissenschaften und das Nationale Museum Westlicher Kunst. Außerdem gibt es hier eine Konzerthalle, den einst zerstörten Kan’ei-ji, der von den Tokugawa Shogunen erbaut worden war, und den Shinobazu See mit seinen Schreinen. Schattenseite des Parks ist, dass hier viele Obdachlose wohnen. Davon abgesehen kann man hier im Frühjahr viele Kirschbäume in voller Blüte bewundern.

Im Zoo selbst finden sich viele Tiere, die wir auch in unseren Zoos haben, z.B. Pinguine, Raubvögel, Bären und Elefanten, allerdings gibt es hier auch Tiere, die es nur in Japan gibt. Wie der Braunbär von der Nordinsel Hokkaidô oder die Japanmakaken, die bis zur nördlichsten Insel von Honshû verbreitet sind und dort gern in den heißen Quellen baden. JapanmakakenIn ihrem Gehege gab es auch ein kleines Onsen und es war lustig mitanzusehen, wie die kleinen Affen immer hineinsprangen, als wäre es ein Schwimmbecken. Sehr interessant fand ich die Nachthäuser, in denen man durch abgedunkelte Räume gehen und Tiere beobachten kann, die nachtaktiv sind. Außerdem gab es auch einen Streichelzoo, der leider aufgrund des schlechten Wetters geschlossen war. Ansonsten hätte man Hasen, Meerschweinchen, Ziegen und Schafe streicheln können. Das sogenannte Vivarium beherbergt Tiere aus den Tropen, wie Krokodile, Fische, Schlangen und Schildkröten.
Der Zoo hat mir wirklich gefallen, nur das Wetter hätte besser sein können.