Thames Barrier

Am ersten Februar, als die Sonne sehr angenehm schien, machte ich einen Ausflug zur London Thames Barrier, die zu den weltweit größten Sturmflutwehren gehört und London vor Sturmfluten aus der Nordsee schützt. Sie ist 520m lang und hat zehn schwenkbare Tore. Wird eine Sturmwarnung ausgegeben, können die Tore innerhalb einer Viertelstunde geschlossen werden. Die Fahrt mit der DLR dorthin war sehr interessant, da sie offensichtlich voll automatisch fährt und man vom ersten Waggon nach draußen schöne Fotos machen kann, ohne vom Fahrersitz behindert zu werden.
Der Grund für den Bau der Barrier war die Hollandflut im Jahr 1953, wo in Großbritannien über 300 Menschen starben. Nach zehn Jahren Bauzeit wurde sie 1984 eingeweiht. Bis 2012 wurden die Tore 119 Mal geschlossen, um London zu schützen.

 

Advertisements

Greenwich

Am 6. Juli machte ich einen Ausflug nach Greenwich, einem Stadtteil Londons, der als Ausgangspunkt des Nullmeridians und der Greenwich Mean Time bekannt ist. Greenwich wird „Grennitsch“ gesprochen, was eine typische Aussprache der Londoner ist. Man erreicht es von London Bank Station mit der DLR, mit der man innerhalb von 20min in Greenwich ist. Aussteigbahnhof ist Cutty Sark, benannt nach dem Klipper, der im Trockendock nur wenige Meter weiter steht und besichtigt werden kann. Weiterhin sehenswert und in Laufnähe ist das Royal Navy College und der Greenwich Park, sowie Greenwich Market, wo man viele kleine Geschäfte und Künstler antrifft, die ihre Waren verkaufen.

An dem Tag, als ich diesen Ausflug machte, war es sehr warm und ich ging alsbald vom Dock in den Park, wo ich mich in einem Café niederließ um ein Stück Kuchen zu essen und eine Tasse Tee zu trinken. Nahebei steht dort das Royal Greenwich Observatory, das einzige noch funktionierende Planetarium im Raum London.