Naumburg und Schönburg

ナウムブルクとシェーンブルク

Ja, die Einträge lassen etwas auf sich warten, aber ich bin noch da. 🙂
Heute habe ich einen Ausflug in den Burgenlandkreis nach Schönburg und Naumburg (Saale) gemacht. Das Wetter war erst trüb und drohte mit Regen, aber es hielt sich doch ganz gut und am Ende kam die Sonne sogar noch heraus. Schönburg ist ein Dorf, das 5km östlich von Naumburg liegt, das sich wiederum 30km nördlich von Jena befindet. Die Schönburg selbst ist eine romanische Ruine. Es gibt dort einen Bergfried und eine zur Gaststätte umgebaute Försterei. Genutzt wird die Burg für Hochzeiten, und demzufolge steht im Hof auch ein extra dafür gebautes Festhaus. Zumindest würde ich es so bezeichnen.
Zum ersten Mal wurde die Schönburg 1157 in einer Urkunde erwähnt und im 19. und 20. Jh. durch Restaurierungsarbeiten vor dem Zerfall bewahrt. Von dort oben hat man einen wunderbaren Blick über das Saaletal. Ich habe zwei Fotos von der Burg hochgeladen.

Naumburg ist vielleicht manchen bekannt – zumindest bestimmt jenen, die in Sachsen-Anhalt leben. Wahrzeichen der Stadt ist die mittelalterliche Altstadt und der Dom. Er stammt aus dem 13. Jh. und gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Spätromanik in Sachsen-Anhalt. Ich bin nur in den Innenhof und nicht in den Dom selbst hineingegangen, da ich als Kind schon einmal hier war und es außerdem auch Eintritt gekostet hätte. Demzufolge gibt es nur Fotos von außen. Ich liebe Kreuzgänge, Innenhöfe und die Romanik und Gotik. Ich war mit den Außenaufnahmen zufrieden.
Allerdings ist der berühmte Westchor des Domes, der nach der Mitte des 13. Jahrhunderts entstand, mit dem Westlettner und den Stifterfiguren von Ekkehard II., Uta, Hermann von Meißen und Reglindis den Dom sehenswert, da sie zu den wichtigsten Bauwerken der Frühgotik zählen.

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Halberstadt

ハルバーシュタット

Am Samstag war wunderschönes Wetter bei uns und da habe ich mit meinem Vater einen Ausflug nach Halberstadt gemacht. Mit dem Auto war es nur eine anderthalb Stunde Fahrt.

Halberstadt liegt im nördlichen Harzvorland und wird auch „Tor zum Harz“ genannt. Im zweiten Weltkrieg wurde die fachwerkliche Innenstadt bis zu 82% zerstört. Betroffen war davon auch der evangelische, spätgotische Dom St. Stephanus und St. Sixtus, der einer der bedeutendsten gotischen Kathedralen Deutschland ist. Mit seinem Bau wurde 1236 begonnen und über 200 Jahre später geweiht. Nach dem zweiten Weltkrieg folgten aufwendige Restaurierungsarbeiten.

Hier gibt es den berühmten Halberstädter Domschatz, der nach dem letzten Krieg vor den Allierten versteckt werden konnte und jetzt im Dom ausgestellt wird. Er ist einer der kostbarsten Schätze sakraler mittelalterlicher Kunst. Bedeutende Stücke sind:

  • Das byzantinische Konsular-Diptychon (Ravenna, 5. Jahrhundert )
  • Der spätromanische Halberstädter Schrank
  • Der romanische Abraham-Engel-Teppich
  • Der romanische Christus-Apostel-Teppich
  • Der byzantinische Liturgische Diskos
  • Das venezianische Kristallkreuz (13. Jahrhundert)

Der Schatz war unser Ziel gewesen. Leider durfte ich im Museum keine Fotos machen, aber das ist verständlich bei dem Alter und dem Wert, den dieser Schatz hat. Aber hier ist eine Galerie mit Bildern des Doms.

Sommerferien

夏休み

Es sind Ferien. Endlich! Und das bis Oktober. Ja, es ist prima Student zu sein, zumindest wenn man sMagdeburger Domich auf solche langen Sommerferien freuen kann. Ich wünsche allen, die auch gerade Ferien oder Urlaub machen können, dass sie ihn genießen. Ich wollte mich mal zurückmelden, damit das hier nicht einschläft.

Gestern war ich mal im Magdeburger Dom. Der ist 800 Jahre alt und nach langen Jahren der Restauration haben sie endlich die Türme freigegeben. Zumindest zum besser Fotografieren. Sonst war immer um einen von ihnen ein Gerüst. Wer mehr über den Magdeburger Dom wissen möchte, klickt einfach mal hier. Unweit vom Dom wurde auch vor einigen Jahren ein Haus im Stil von Hundertwasser gebaut. Das ist auch einen Besuch wert.