Wieder in Singapur

またシンガポール

Ja, ich bin wieder in Singapur. Meine Gastfamilie hatte ja eine Weile schon gefragt, ob ich wiederkommen werde. Nun war es soweit.

Ich bin am 10. März am Abend mit einem Zubringerflieger von Air France zum Flughafen Paris Charles de Gaulles gebracht worden. Zuvor hatte ich im Internet einige Informationen über diesen Flughafen eingeholt und bin dabei über Kundenwertungen gestolpert, die sich bezüglich Air France und Charles de Gaulles sehr unterschiedlich auslassen. Die positiven und negativen Meinungen geben sich doch die Waage. Obwohl ich Sorge hatte, dass ich vielleicht zu spät ankommen oder mich auf dem Flughafen mit seinen vielen Terminals nicht zurechtfinden würde, lief doch alles glatt. Ich hatte noch 75min Zeit bis zu meinem Anschlussflug nach Singapur. Theoretisch wäre eine Verbindung über Dubai oder Istanbul die direktere gewesen, aber die Preise sprachen auch für sich.

Mitternacht war ich mit einer weiteren Air France Maschine in der Luft nach Singapur. Die Flugbegleiter sprachen Französisch und Englisch, wobei dieses gewöhnungsbedürftig war. Es schult das Ohr, um sie genau zu verstehen. 😉

Auf dem 12-Stunden-Flug gab es ein paar Turbulenzen, die mir nicht behagten, da ich bei sowas nicht wie andere schlafen kann (ich kann sowieso nicht im Flugzeug schlafen), aber mal davon abgesehen, war der Flug in Ordnung. Das Unterhaltungsprogramm war sehr gut und man wurde auch gut mit Essen und Trinken versorgt. Ich kann nicht klagen.

18.50 Uhr Ortszeit landete ich in Singapur. Bevor ich an mein Gepäck kam, musste ich noch durch die Immigrationsbehörde. Dann wartete ich am Laufband auf meinen Koffer (ja, er war angekommen, ein Glück), bin noch zum Geldwechsler und habe mir dann ein Taxi gerufen. Das hat mich dann vor dem Haus meiner Gasteltern abgesetzt. Etwa 25min war ich unterwegs und gekostet hat es umgerechnet 15€. Das geht doch noch für eine multikulturelle Metropole.

Azusa und Christoph haben mich herzlich in Empfang genommen und mir Abendessen gemacht. Ich habe endlich wieder Japanisch essen dürfen. Mjam!!

So, jetzt sitz‘ ich nach einer erfrischenden Dusche im Bett und hab die Klimaanlage laufen, sonst halte ich es nicht bei dieser Wärme aus. Es sind draußen gefühlte 34°C. Morgen werden mich die Kinder überfallen, aber ich freu mich drauf.

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Silvester und Neujahr

大みそかとお正月

Zum zweiten Mal in meinem Leben habe ich nun einen Jahreswechsel in einem fremden Land erlebt und im Großen und Ganzen war es ganz okay.

Da aber Christoph nicht da war, habe ich die Zeit mit Azusa und den Kindern verbracht. Silvester ist gewöhnlicherweise ein Fest der Familie und ich bin mir sicher, dass jede es ein wenig anders feiert, mit Silvestergirlanden und Konfetti und Sekt. Mein Silvester war allerdings etwas anders. Zum Abendessen gab es traditionell Soba, die man schön schlürfen muss und ja nicht abbeißen sollte, da sie für langes Leben stehen und man sein Leben ja nicht verkürzen möchte. Dazu haben wir ein Käsefondue und einen leckeren Tomaten-Gurkensalat gegessen. Die Kinder wurden danach wie üblich ins Bett gesteckt und wir Frauen haben dann über das Radio einer Live-Silvestershow gelauscht, in der sogar Enya aufgetreten ist. Genau die Enya, deren Lied „Only Time“ für die Trauer um den Einsturz des World Trade Centers im Fernsehen gespielt wurde.
Leider haben wir nicht bis Mitternacht gewartet und mit Sekt oder Wein angestoßen, da Azusa sehr müde war (ist sie meistens wegen der Kinder) und halb zehn ins Bett gegangen ist. Ich war dann noch bis Mitternacht wach, habe gelesen und mich dann ans Fenster gesetzt und darauf gewartet, bis es 0 Uhr war, um das Schlagen der Schreinglocken zu hören. 108-mal schlagen sie; für die 108 irdischen Sehnsüchte stehend, die dem Menschen angeblich Leid bereiten.

Der Neujahrsmorgen war dann verglichen mit dem Silvesterabend schöner. Wir haben traditionell Reiswein ( sake) zum Frühstück getrunken (die Kinder natürlich nicht), in Reisessig eingelegtes Gemüse (お膾 o-namasu) und die traditionelle Neujahrssuppe (お雑煮 o-zôni) gegessen, deren Zutaten regionabhängig variieren. Bei uns war alles in weiß-rot gehalten. Also weiß-rote Fischpastete (蒲鉾 kamaboko), weißer Reiskuchen ( mochi), weißes Hühnerfleisch, roter Lachsrogen (イクラ ikura) und Gemüse. Dazu haben wir Grüntee (お茶 o-cha) getrunken, bei dem man sich immer zweimal nachgießt, weil es sonst Unglück bringt.
Ab Neujahr benutzt man die extra käuflich zu erwerbenden Essstäbchen, die man bis zum 3.1. für das Essen der traditionellen Gerichte (御節料理 o-sechi-ryôri) verwendet. Man wäscht sie nicht ab (also immer gut mit dem Mund sGlückspfeileäubern). Außerdem darf man bis Mittag nichts schneiden, sonst bringt es auch Unglück. Sollte man also wirklich was schneiden, macht man das einen Abend vorher oder wartet bis Mittag.
Nach dem Frühstück sind wir in einen nahegelegenen Schrein gegangen. Den ersten Gang zum Schrein oder Tempel nennt man hatsumode (初詣). Schließlich wollte ich gerne sehen, was Japaner traditionell machen. Es gab viele Menschen, die dort die Glocke geläutet haben, um zu beten, dann wiederum welche, die an den Verkaufsständen süßen Reiswein (甘酒 amazake) gekauft haben (der echt fürchterlich schmeckt), und welche, die Glückspfeile gekauft haben. Auf dem Weg zum Tempel sind wir an vielen Häusern vorbeigekommen, die Neujahrsschmuck (門松 kadomatsu) an den Türen hatten. Sogar Autokennzeichen waren geschmückt. Neujahrsschmuck
An den drei Neujahrsfeiertagen (1.-3. Januar) schreiben Japaner auch Unmengen von Neujahrskarten (年賀状 nengajô) an Verwandte, Freunde usw. und ich glaube, wir haben an einem Tag fast dreißig Karten auf einmal bekommen. Dieses Jahr ist das Jahr des Ochsen (うし ushi), darum sind auch jetzt viele Karten mit einem kleinen Ochsen bedruckt.
Zum Abendessen waren wir bei Azusas Eltern eingeladen. Höflich begrüßte man uns mitakemashite omedetô gozaimasu (あけましておめでとうございます), was wörtlich so viel wie „das neue Jahr beginnt“, also „Frohes neues Jahr“ bedeutet. Wie schon zur Weihnachtsfeier hatten die Eltern alles Mögliche aufgetafelt. Es gab Sake, Krabbe (カニ kani), Schinken, in Miso eingelegtes Schweinefleisch, marinierten Lachs, gesüßte schwarze Bohnen (黒豆 kuromame), Shiitake-Pilz (シイタケ), Ginkgosamen (いちょう ichô), süßer Kartoffelbrei mit Esskastanien (栗金とん kurikinton) und eine klare Brühe (お吸い 物 o-suimono), die aus dem Küchenkraut Mitsuba (ミツバ), Tofu (豆腐), Yuba (ゆば), Seitan (), Jamswurzel (ヤマノイモ yamanoimo) und Somen (素麺 sômen) bestand. Ich hoffe, ich habe euch jetzt nicht alle mit den ganzen Kanji erschlagen. Ich war nur sehr fleißig und habe alles mit Hilfe meiner Gastmutter notiert, damit ich es nicht vergesse.
Am Ende war ich so vollgefuttert, dass ich am nächsten Morgen Magenkrämpfe hatte, aber wozu gibt es Kamillentee und Paracetamol? ^^

Weihnachten

クリスマス

Ja, Weihnachten wird auch in Japan gefeiert. Der Einfluss kommt dafür aus Amerika und darum sind die Bräuche die gleichen. Die Kinder bekommen ihre Geschenke am Morgen des 25. Dezembers.

Für Weihnachten hatten wir uns am 2. Dezember einen Weihnachtsbaum bei IKEA gekauft. Allerdings ist der nur einen Meter hoch. Wir haben ihn geschmückt, sogar einen Adventskalender auftreiben können und dann Weihnachten erwartet. Am 23. Dezember stieg dann eine kleine Weihnachtsfeier bei den Eltern meiner Gastmutter mit Freunden und ganz viel zu essen. Wir waren eine nette Runde von zwölf Personen und so viel wie ich an diesem Abend gegessen habe, habe ich noch nie gegessen. Es hat mir viel Spaß gemacht mit anderen Japanern zusammen zu sein, mit ihnen zu reden (auch wenn es nur holpernd voranging) und zu erfahren, was sie über Deutschland denken. Nach wie vor gibt es eine hohe Meinung.

Am 24. Dezember kamen dann die Großeltern zu uns, es gab ein leckeres Weihnachtsessen, deutsche Weihnachtsmusik (Vielen Dank an meinen Papa!), Kuchen usw. und am Abend haben wir dann die Geschenke ausgetauscht. Ich habe sogar von den Großeltern was bekommen. Das hat mich sehr erstaunt und ich war total glücklich, dass sie an mich gedacht hatten. Danach brachten wir die Kinder ins Bett und am Morgen des 25. haben die Kleinen noch eine Kleinigkeit vom Weihnachtsmann bekommen.
Meine Gastfamilie versucht nämlich japanische und deutsche Weihnachtstradition zu mischen. Am 24. gibt es die Geschenke der Familie, am 25. die des Weihnachtsmanns.

Am 26. war dann mein Geburtstag und es sah so aus, als hätte meine Gastfamilie den vergessen, bis sie mich dann mit einem Geburtstagslied und einem kleinen Geschenk überrascht hat. Am Abend haben wir dann Weihnachtspudding gegessen, weil der leckere Kuchen schon am 23. und 24. Dezember aufgegessen worden war.

Ich muss zugeben, eine rechte Weihnachtsstimmung ist hier nicht aufgekommen wie ich sie in Deutschland kenne, aber das war nicht schlimm. Wir hatten ja sogar Stollen aus Dresden (verkauft in Japan) von den Großeltern geschenkt bekommen. So gab es wenigstens geschmacklich was aus Deutschland. ^^ Hier ist es einfach zu warm für Weihnachten. Mir fehlt die Kälte, der Schnee, der Weihnachtsmarkt, der Glühwein (gut, hier gibt es auch welchen zu kaufen) und der Geruch von gerösteten Mandeln in der Luft.

Allerdings kann ich das ja alles nächstes Jahr haben, darum freue ich mich schon sehr darauf.

Typisch japanisch

いかにも日本人の

Jetzt lebe ich ja schon zwölf Wochen in Japan und während meines Aufenthaltes sind mir schon viele Dinge über den Weg gelaufen, die es nicht bei uns in Deutschland gibt, von denen ich auch einige gut finde und andere wiederum nicht.

  • Rolltreppenbenutzung (hier gibt es Rolltreppen, die so schmal sind, dass nur eine Person auf der Stufe stehen kann): Man steht auf der linken Seite, wenn man sich gemütlich hoch- oder runterfahren lassen möchte. Die rechte Seite ist für die Eiligen. Genau solch ein Verhalten habe ich auch in London beobachten können. Dort steht man allerdings rechts, um langsam zu sein und eilt links vorbei.
  • 2 Varianten von Toiletten: 1. Moderne jap. Toiletten haben Bedienelemente für das eingebaute Bidet zur Intimreinigung, sehen optisch aber genauso aus wie westliche Toiletten. 2. Traditionelle jap. Toiletten sind Hockklos. Diese bedürfen ein wenig Übung beim Hinhocken. Bei ihnen ist ein Urinal aus Porzellan im Boden eingelassen (wie teilweise in Frankreich), über das man sich hockt. Für das Spülen muss man nicht erst ein Bedienelement entziffern, sondern betätigt einfach einen Hebel. Da man hier gute Körperbalance braucht, sind oft Haltegriffe in der Toilette eingebaut. Allerdings bieten viele Restaurants oder Einkaufsstraßen westliche Toiletten. Man muss sich also nicht auf Bückkurs begeben. ^^
  • In den Spülkästen sind oft Waschbecken integriert (so wie auch bei mir in der Gastfamilie). So wird gleich das Wasser wiederverwendet. Das reduziert den Wasserverbrauch und schont die Umwelt. (Allerdings verbrauchen die Japaner allein durch das tägliche Baden schon genug Wasser.)
  • Im Winter ist bei uns jetzt die Toilettenbrille beheizt. Was für ein Komfort, mal davon abgesehen, was die jap. Toilette außer Intimspülung noch alles kann.
  • Man duscht im Sitzen auf einem Hocker. Das trifft 100% auf Onsen zu. In meiner Gastfamilie kann man sich aber auch nach Belieben hinstellen. Es sieht ja keiner zu. ^^
  • Jeden Tag bebt es etwa sechs- bis zehnmal in Japan.
  • Straßenschuhe zieht man im sogenannten genkan (Eingangsbereich, Flur) aus und betritt über eine Stufe das Wohnhaus. In meiner Gastfamilie gibt es auch Hausschuhe. Da Japaner ihre Lebensbereiche in „rein“ und „unrein“ unterteilen, schlüpft man auch für den Gang auf die Toilette in extra vorhandene Toilettenschuhe. Und beim Verlassen bitte nicht vergessen die Schuhe wieder auszuziehen! Es ist megapeinlich, dabei erwischt zu werden, wie man mit den „unreinen“ Pantoffeln im „reinen“ Haus herumläuft. Mir ist das zum Glück nie passiert.
  • Einkaufen macht Spaß, weil die Angestellten die Kundschaft immer freundlich begrüßen und verabschieden. Alle haben ein Lächeln auf den Lippen, ob nun erzwungen oder nicht.
  • Man verbeugt sich zur Begrüßung. Händeschütteln kommt vulgär rüber.
  • Draußen vor den Restaurants wird das Menü in Form von Plastikessen im Schaufenster präsentiert. So kann man schon einen Ausblick auf das Angebot haben.
  • Typisch japanisches Frühstück besteht aus grünem Tee, Fisch, Reis, Miso-Suppe, Gemüse usw. Allerdings wird bei uns Weißbrot gebacken und ich kann jeden Tag Toast und Marmelade essen. Dazu Earl Grey Tee.
  • Man nimmt an, Japaner kennen keine Weihnachtsbäume oder sie seien nur aus Plastik. Das ist nicht ganz richtig. Seit es IKEA in Japan gibt, kann man dort Weihnachtsbäume kaufen. Allerdings sind diese sehr klein (1/4 von der Größe der Bäume, die wir in Deutschland kaufen können). Unser Weihnachtsbaum lebt jetzt auf dem Bücherschrank und duftet fleißig vor sich hin. Wenigstens verkauft IKEA auch diese Baumhalterungen, wo man Wasser hineingießen kann. So lebt der Baum etwa 5-6 Wochen.
  • Elektronische Klingeln auf Restauranttischen: Sie stehen nicht in jedem Restaurant auf dem Tisch, sind aber sehr praktisch, weil man dann die Bedienung rufen kann, wenn man sie braucht und sie nicht alle 5 min am Tisch steht und fragt, ob man was will. Privatsshäre ist das A und O.
  • Stehplätze im Zug: Besonders zur Rush-Hour sollte man Züge meiden, wo man sich wie in einer Sardinenbüchse fühlt, denn Sitzplätze in der Tokyoter U-Bahn sind Mangelware. Ich steige oft an Bahnhöfen ein, die sich vor denen befinden, wo die meisten einsteigen. So bekomme ich wenigstens mal einen Platz.
  • Bevor man in einen Bus oder einen Zug steigt, steht man an der Haltestelle nicht willkürlich herum. Auf dem Boden befinden sich farbige Markierungen, wo sich die Türen öffnen werden, und dort reiht man sich hintereinander auf. Vordrängeln ist frech! Nur beim Aussteigen darf man herausstürmen, wenn man nicht von der dahinter schiebenden Masse erdrückt werden will. Dieses Anstell-Verhalten habe ich auch in London beobachtet.
  • Hier wird auch wie in Großbritannien links gefahren.
  • Natürlich isst man hier auch mit Messer, Löffel und Gabel, allerdings nur wenn es Spaghetti oder großes Fleisch ist. Ansonsten werden immer Stäbchen benutzt. Selbst zum Kochen.
  • Japaner kennen keine festinstallierten Heizkörper. Zumindest nicht in den warmen Regionen des Landes. Es gibt Klimaanlagen, und was ich über den heißen Sommer gehört habe, ist das auch verständlich. Im Winter wird es selten unter 5°C kalt, jedoch kühlen jap. Häuser schnell aus. Darum kann man auch die Klimaanlage auf warme Luft einstellen. Ich denke mal, es sind auch Heizlüfter und Ölöfen in Gebrauch.
  • Wenn man bei Regen ein Geschäft betritt, gibt es an der Eingangstür einen Ständer, an dem lange, durchsichtige Plastiktüten hängen. Die sind für den nassen Schirm gedacht, damit man nicht während des Einkaufens das Geschäft volltropft oder andere Kunden nass macht. Wenn man den Laden wieder verlässt, zieht man die Tüte von seinem zusammengebundenen Schirm und wirft sie in den bereitstehenden Mülleimer.
  • Japaner sind ein geduldiges Völkchen. Ist ein Restaurant überfüllt, zieht man an einem Automaten eine Nummer (nicht überall) und setzt sich dann auf bereitgestellte Stühle, um zu warten. Dann wird man aufgerufen und bekommt einen Platz zugewiesen. Ich habe es sogar schon erlebt (bei einem Donut-Imbiss), dass einem bei Regen Schirme gegeben und frisch gebackene Ware angeboten werden. Warten lohnt sich also. ^^
  • Japaner hupen selten. Dann muss man schon fast einen Unfall bauen, dass man sich mit Hupen bemerkbar macht. Dann wird sich noch hinter dem Lenkrad mit Kopfnicken entschuldigt. Einfach nur witzig.
  • Im Restaurant braucht man nie etwas zu Trinken zu bestellen, wenn man mit kaltem Wasser zufrieden ist. Das wird nämlich allgemein kostenlos gereicht und auch kostenlos immer wieder nachgefüllt.

Deutsche Produkte

ドイツの産物

Ich gehe sehr gerne einkaufen, wenn ich Zeit habe mit Felix spazieren zu gehen. Das ist oft am Mittwoch und am Donnerstag. Da ich Schokolade über alles liebe und am Tag so viele Kalorien verbrenne (auf Kinder aufzupassen, strengt immerhin an), bringt mich meistens meine Schokoladensucht in die Geschäfte um die Ecke. Innerhalb von 5 min bin ich im Kombini (Supermarkt, der 24/7 offen ist), innerhalb von 10 min in der Drogerie. In den letzten drei Wochen hatte ich schon genügend Gelegenheit Japans Warenangebot zu erkunden und dabei ist mir aufgefallen, dass unter den eigenen japanischen und amerikanischen Produkten auch viele mit deutschem Namen sind. Hier eine kleine Sammlung von bekannten deutschen Marken und welche Produkte in Japan verkauft werden:

Bahlsen – Leibnitz-Kekse (100g für etwa 2,45€)

Böklunder – Bockwürste

Florena – Handcreme und Körperlotion

Frosch – Spülmittel

Graefke – Bratwürste

Haribo – Gummibärchen

Katjes – Fruchtgummi (200g für etwa 2,35€)

Krüger – Instantgetränke

Lindt – Schokolade, wenn auch aus der Schweiz stammend

Meßmer – Tee

Milka – Schokolade

Nestlé Kakaogetränk Nesquik, wenn auch aus der Schweiz stammend

Nivea – Körperlotion und Lippenpflegestifte

Ferrero – Nutella, wenn auch aus Italien stammend

Ritter Sport – Schokolade (100g für etwa 2,60€)

Schwartau Konfitüre

Schwarzkopf Haarkosmetik

Sebamed Haut- und Körperpflegemittel

Storck Werther’s Original

(Umrechnungskurs: 1 Euro = 120 Yen, Stand: 13.11.2008)

Ich habe mich zwar gefreut, so viele bekannte Namen zu lesen, aber beim Anblick der Preise kam mir dann das große Schaudern. Zum Beispiel Ritter Sport für umgerechnet 3 Euro. Da greife ich doch lieber zu japanischer Schokolade, die genauso gut schmeckt, sobald man sich durch alle Sorten durchprobiert und seinen Geschmack gefunden hat.