Endlich in Tokyo!

東京に来ました!

Ich bin gut in Japan angekommen. Mein Flug ging mittags 13:10 Uhr von Leipzig nach München und dort hatte mein Flieger aus Tokyo leider Verspätung aufgrund eines Taifuns. Statt 15:55 Uhr zu fliegen, ging es erst 19:45 Uhr mit der Maschine in die Luft. Auf dem Münchner Flughafen habe ich mir erstmal was zu essen gegönnt. Ich hatte ja immerhin zum Frühstück nur ein Brötchen herunterbekommen. Erschreckenderweise hat das allerdings 7,10 € gekostet. Bin fast aus allen Wolken gefallen. An Bord des Flugzeugs habe ich einen netten jungen Mann kennen gelernt. Den Torsten. ^^ Ich bin ihm echt dankbar, dass wir so viel geredet haben und er mir aufgrund seiner bereits gemachten Japanerfahrungen ein wenig die Sorge um das Ankommen in Tokyo-Narita nehmen konnte. 15 Uhr Ortszeit war ich dann endlich gelandet. Der Flug war sehr gut gewesen. Keine starken Turbulenzen, die meinen Adrenalinspiegel in die Höhe gejagt und meine Flugangst gesteigert hätten. Mit dem Flughafenbus wurden wir zum Hauptgebäude gefahren und eilten dann zur Einwanderungsbehörde, um nicht in einer so langen Schlange warten zu müssen. Das zog sich nämlich hin, weil von jedem Passagier elektronische Abdrücke der beiden Zeigefinger und Fotos gemacht wurden. Obwohl ich im Flieger ein paar Stunden vor mich hingedöst habe, war ich nicht sehr fit für das ganze Warten. Ich hatte schon 24 Stunden hinter mir. Hinter der Passkontrolle war dann die Gepäckausgabe und ich habe eine Weile gebangt, ob mein Koffer überhaupt mitgeflogen war. Ich bin dann zusammen mit Torsten durch die Zollkontrolle (ein Zollbeamter lief mit einem Spürhund an den Koffern der Reisenden vorbei) und dann haben wir uns verabschiedet. Lieben Gruß an Torsten. Danke für den Beistand. Meine Bekannte wartete gleich hinter dem Ausgang auf mich und ich hab mich gefreut, dass sie die lange Zugfahrt von Hibarigaoka auf sich genommen hatte, um mich abzuholen. Ich bekam aufgrund der Wärme – 26°C im Schatten – ziemliche Schweißausbrüche, als es dann von Narita zum Gasthaus ging. In Deutschland waren es bei meinem Abflug nur 12°C gewesen. Zwei Stunden waren wir unterwegs, und das schwere Gepäck drückte auf die Nerven, weil auch die Japaner ziemlich gestresst und Hektik verbreitend über die Bahnhöfe eilten, auf denen wir umsteigen mussten. Wir sind gleich ins Gasthaus und dort haben wir Abendessen gekocht und nach einer Erfrischungsdusche einen Rundgang durchs Viertel gemacht. Dabei sind mir alle paar Meter Automaten wie diese begegnet. Allerdings nur mit Getränken aller Art darin. Wenn ich mal auf welche mit Slips drin stoße, mache ich auch ein Foto davon. ^^

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Nur noch 3 Wochen!!

三週だけ!!

Ganz vorstellbar ist das immer noch nicht für mich, aber es klingt ziemlich gut, dass es nicht mehr so lange ist. Ich habe jetzt alles zusammen, was ich brauche.

Heute wollte ich einen kleinen Überblick darüber geben, was ich in der ersten Woche in Japan tun werde. Meine Gastfamilie möchte mich erst am 1. Oktober bei sich haben, weil sie die Tage, wenn ich schon in Japan bin, noch ein wenig Zeit für sich haben wollen, weil ihr Aupair dann auch gerade erst abgereist ist.

Ist zwar ziemlich schade, dass sie mich nicht vom Flughafen abholen werden, aber dafür tut das meine Bekannte. Ich kann nur hoffen, dass sie sich nicht bis zum Flughafen verfährt. 😉

Ich werde für eine Woche bei meiner Bekannten in einem Hostel in Hibarigaoka, Nishitokyo wohnen. Der Ort zählt zwar noch zur Präfektur Tokyo, aber nicht mehr zu der Stadt Tokyo. Wenn ihr mal auf die Karte schaut, dann seht ihr, dass Nishitokyo nicht mehr zu den 23 Stadtbezirken des Großraums Tokyos gehört. Da aber in Japan die großen Ballungszentren sowieso alle nahtlos ineinander übergehen, fällt das gar nicht auf. Das Zugnetz ist ja auch gut ausgebaut. Vom Flughafen Narita fährt man angeblich 2- h mit dem Zug. Ganz schön lange. Etwa vergleichbar, wenn man von Leipzig mit dem Zug zum Flughafen Berlin-Schönefeld fährt.

Das Hostel ist nur eine Viertelstunde Fußweg vom Hibarigaoka-Bahnhof entfernt und hat zwei Stockwerke. Es bietet mehrere Einzel- und Mehrbettzimmer, Waschmaschinenbenutzung und außerdem auch kostenloses Internet an. Somit habe ich vielleicht auch die Chance mich nach meiner Ankunft hier zu melden. Wer Lust hat, kann sich hier auf der Internetseite mal umsehen, aber sie ist nur auf Englisch. Ihr könnt mich natürlich auch fragen.