Hatfield House

Ein Ausflug am 15. Juni 2014 führte mich nach Hatfield in Hertfordshire, das auf der gleichen Zugstrecke wie Knebworth liegt. Dort steht das Landhaus Hatfield House, das Anfang des 17. Jahrhunderts unter Robert Cecil, 1. Earl of Salisbury im elisabethanischen und jakobinischen Stil erbaut wurde und dessen Nachfahren seit 400 Jahren als Familiensitz dient. Er beherbergt eine Kunstsammlung mit Möbeln, Gemälden und historischen Waffen, die besichtigt werden können, sowie einen großen Wildpark und Garten. Hier stand auch der sogenannte Alte Palast, wo die Kinder von Heinrich VIII. – Mary, Edward und Elisabeth – erzogen wurden.
Der Garten ist 17 Hektar groß und somit sogar größer als der Londoner Zoo. Er beinhaltet ein Heckenlabyrinth, einen Kräuter- und Obstgarten und zahlreiche Staudenbeete.
Ebenso wie Knebworth House dient dieses Haus Filmzwecken. Hier wurde z.B. „Tomb Raider“ mit Angelina Jolie gedreht.
Ich verbrachte hier ein paar Stunden bei mäßigem Wetter und erkundete das Haus und den Garten. Es hat mir ganz gut gefallen, auch wenn mir der Stil des Hauses mit all seinem dunklen Holz nicht so zusagte. Aber ich muss ja nicht drin wohnen.

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Knebworth House

Am 18. Mai machte ich einen Ausflug zu Knebworth House in Hertfordshire, einem der zahlreichen, zu besichtigenden Herrenhäuser in England. Es befindet sich im gleichnamigen Ort Knebworth und ist innerhalb von 40min von King’s Cross mit dem Zug zu erreichen. Von dem kleinen Bahnhof läuft man etwa eine halbe Stunde bis man das Haus erreicht.
Knebworth House wurde im 15. Jahrhundert spätgotischen Stil erbaut und Anfang des 19. Jahrhunderts im neugotischen Stil umgebaut. Seit Anbeginn ist es im Besitz der Familie Lytton, deren Nachfahren noch heute im Haus wohnen. Ihr berühmtestes Familienmitglied war Edward Bulwer-Lytton, der Romanautor und Politiker war. Er ist bekannt für seinen Roman „Die letzten Tage von Pompeii“.

Das Gebäude und seine Ländereien sind heute der Öffentlichkeit zugänglich und beliebter Drehort für Filme, wie z.B. „Harry Potter und der Feuerkelch“ und „The King’s Speech“.