Sea Life London Aquarium

Heute folgt mal wieder ein Update (und ein neues Design), damit sich nicht zu viele Erlebnisse anstauen. Ich besuchte am 23. Februar Sea Life London und kann es jedem nur empfehlen. Der Eintrittspreis belief sich auf £16.50, wobei ich aber weder online das Ticket kaufte noch mich in die Schlange stellte, die sich vor dem Sea Life Gebäude gesammelt hatte. Ich ging einfach zu dem Gebäude nebenan, wo angeblich nur die All-inclusive Tickets mit Madam Tussauds und dem London Eye verkauft werden. Hier gab es nicht mal eine Warteschlange. War super! So hatte ich das Ticket schneller als andere und konnte den Schnelleingang nutzen und musste mich nicht 15min bei Sea Life anstellen. Ich hatte schon einmal das Sea Life in Hannover besucht, aber das in London ist viel größer und spektakulärer. Es beheimatet eine der größten Sammlungen globaler Meeresflora und –fauna und befindet sich gegenüber dem London Eye. Die U-Bahn-Station Waterloo befindet sich nur 5min Fußweg entfernt.

Gleich, wenn man hineinkommt, überschreitet man den riesigen Wassertank, in dem Haie & Co. drin schwimmen. Ich habe hier fasziniert verharrt, bevor ich über dickes Panzerglas gelaufen bin. Es war einfach zu schön, von oben reinzusehen. Man hat die Möglichkeit in einem großen offenen Becken, Rochen und Mantas beim Schwimmen zuzusehen und Seesterne anzufassen. Das hab ich natürlich gemacht. Wann bekomme ich schließlich einen echten Seestern zu fassen. Er fühlte sich wie Sandpapier an und war irgendwie recht hart. Auf dem langen Weg (ich war bestimmt 2h in dem Aquarium unterwegs um mir alles genau anzusehen) wurde man überall darauf aufmerksam gemacht, wie man dafür sorgen kann, gegen Überfischung anzugehen, das Meer und seine Bewohner zu schützen bzw. vor Ausrottung zu bewahren, umweltbewusst zu leben usw. Es wurden verschiedene Meeresbereiche nachgestellt und welche Fische dort leben (z.B. die Themse, Küstenbereich usw). Es gab viele Plätze, wo man sich einfach vor das große Becken setzen konnte, um den Fischen zuzusehen, was unglaublich entspannend war (wenn man das Geschnatter der Besucher einfach im Hintergrund abstellen kann).

Über ein paar Kommentare würde ich mich sehr freuen. Ich weiß, wer mitliest, aber warum bekomme ich kein Feedback?

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Erkundung Londons

Discovering London

Jetzt sind schon zwei Wochen um und ich fühle mich in meiner Gastfamilie immer noch sehr wohl. Seit ein paar Tagen ist auch die Nanny nicht mehr da, die vorher hier gearbeitet hat und nun kann ich endlich auf meine Weise hier arbeiten. Bis jetzt ist alles super gelaufen und ich bin positiv gestimmt, dass mich die Familie übernehmen will. Schließlich müssten sie sehr viel umdisponieren, wenn sie mich nicht nähmen und jetzt ist Weihnachtszeit und eine andere Nanny zu finden, wäre wieder viel Aufwand. Nebenbei gesagt, hat es mich sehr erstaunt, dass über 350 Leute die Anzeige der Familie im Internet gelesen hat und sich über 100 davon beworben haben und gerade ich ausgewählt wurde. Das macht mich ehrlich gesagt sehr glücklich.

Am letzten und heutigen Wochenende habe ich die Zeit genutzt, um mir London und die Umgebung anzusehen. Leider hatte ich kaum Zeit, einen Eintrag im Blog zu verfassen, weil ich oft recht müde war.
Hier eine kleine Zusammenfassung:
8.12.
– Besuch des deutsch geprägten Weihnachtsmarktes am Fuße der Hungerford Bridge und des London Eyes
– Spaziergang zum Trafalgar Square und der National Gallery, vorbei an der schwer bewachten Downing Street und dem Household Cavalry Museum
– Weihnachtseinkäufe auf der Oxford Street
9.12.
– Besuch der National Gallery und des Imperial War Museum
– London Eye, Big Ben und Westminster bei Nacht gesehen
12.12.
– mit Celine, Josefine und einigen ihrer Freundinnen im Winter Wonderland
– zum 1. Mal mit einem Londoner Taxi gefahren
15.12.
– weiterer Einkauf auf der Regent’s und Oxford Street
16.12.
– Ausflug nach Brighton

Brighton fand ich wirklich recht hübsch. Ist ein bekannter Küstenort mit einem Kiesstrand und einer sehr langen Promenade und einem Rummelplatz auf der Seebrücke. Vom Bahnhof geht es abschüssig zum Ärmelkanal hinunter. Das Wetter war bewölkt und das Meer rau. Da Brighton viel weiter westlich liegt, kann man von hier nicht die Küste Frankreichs sehen, so wie von Dover. Die Entfernung ist einfach zu groß.