Verkehr

交通

Nach 2½ Wochen in Singapur habe ich nun auch herausgefunden, welche Arten des Transportes es hier gibt. Ehrlich gesagt, schreibe ich diesen Artikel, weil mir gerade die Themen ausgehen, aber wenn ihr noch ein paar Fragen habt, worüber ich schreiben könnte, dann meldet euch einfach.

In Singapur herrscht wie in Großbritannien, Japan und ein paar anderen Ländern der Welt Linksverkehr, und es gibt zwei Landverbindungen zu Malaysia. Hier alle Verkehrsmittel, die ich gesehen habe:

Flugzeuge
Fähren
U-Bahnen
Busse
Motorräder
Taxen
Fahrräder

In Japan gibt es dann noch den Zug, der die Großstädte mit den Kleinstädten verbindet. In Singapur gibt es auch Zugverkehr, der nach Malaysia hinüberführt, aber gesehen habe ich ihn noch nicht.

Am besten zu benutzen, ist immer noch die U-Bahn. In Japan wie in Singapur. Billig genug, dass man oft mit ihr fahren kann. In Singapur ist sie allerdings noch billiger. Für 20min bezahlt man knapp 1 Euro. Außerdem gehört die MRT (Mass Rapid Transport) nur einer Gesellschaft, sodass der Preis immer der gleiche ist und nicht abhängig vom Betreiber der Linie variiert wie es in Tokyo der Fall ist. Sobald man auf den Bahnhof kommt, sieht man keine Gleise, nachdem man mit der Rolltreppe hinunter auf den Bahnsteig gefahren ist. Automatische Türen öffnen sich, sobald der Zug eingefahren ist, und somit wird verhindert, dass Passagiere auf die Gleise fallen (oder im Schlimmstfall Selbstmord begehen).

Taxi ist auch spotbillig. Allerdings zählt es nicht die Kilometer, die man mit ihm fährt, sondern die Zeit, die man im Taxi sitzt. Für 15 min habe ich mal knapp 5 Euro bezahlt. Man hoffe, dann nicht auf einen Stau, weil es dann doch teuer wird. Allerdings nicht so teuer wie in Deutschland. Taxen sind hier hauptsächlich quietschgelb und dunkelblau, manchmal auch rot-weiß oder silbern.

Mit dem Bus bin ich noch nicht gefahren, aber er soll auch preiswert sein. Busse sind hier rot-weiß oder gelb. Man kann hier auch die EZ-link-Karte (die aufladbare Geldkarte für die MRT) benutzen, was einem dann den Kauf eines Tickets erspart. Ich muss sagen, ich mag diese Karten. In Tokyo gibt es die SUICA-Karte und in London die Oyster-Karte, womit man spielend einfach U-Bahn fahren kann. Einfach aufladen, auf das Touchpad der Eingangsschranken legen und schon geht die Tür auf und man kann U-Bahn fahren. Auch hier findet man wie bei den meisten öffentlichen Verkehrsmittel Verhaltensschilder über Sauberkeit, Freundlichkeit und Verhalten.

Dann gibt es noch das Fahrrad, für das es hier ungewöhnlich viele Verbotsschilder wie „unter einer Brücke hindurchfahren“ gibt. In Japan fährt man chaotisch und ohne Regeln, hier eher vorsichtig und gesitteter, weil einem sonst Strafen aufgebrummt werden. Somit war ich noch nicht in Gefahr von einem Radfahrer umgefahren zu werden. In Tokyo passiert einem das viel schneller.

Fähren gibt es hier von der Hauptinsel nach Malaysia und den anderen umliegenden Inseln, und allgemein ist der Hafen von Singapur einer der geschäftigsten der Welt und weltweit der bedeutendste Umschlagplatz für Containerschiffe, die ich hier auch von unserem Service-Apartment sehen kann.

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Unser Service-Apartment

僕らのアパート

Hallo! Ich bin wieder da.

Seit Montag, den 2.2., bin ich endlich in Singapur. Die Reise mit den Kindern war recht anstrengend, wenn man lange Zeit Entertainer für sie sein muss, aber man bei sechseinhalb Stunden im Flieger sehr gern mal ein kleines Nickerchen machen möchte, um wieder Kraft zu tanken. Ich bin mit dem größten Flieger der Welt, dem A380-800, nach Singapur geflogen und es war einmalig toll. Man merkt gar nicht, dass man in der Luft ist. Er fliegt so leise, und gewackelt hat es kein bisschen. Mit dem Taxi sind wir dann nach Clarke Quay [sprich: klark kie] gefahren, wo sich unser Service-Apartment befindet. Das ist so ungefähr in der Stadtmitte. Das Gebäude, in dem wir wohnen, heißt Somerset Liang Court. Da Christoph schon seit Anfang Januar in Singapur arbeitet und im Januar ein anderes Apartment bewohnt hatte, das für uns alle zu klein gewesen wäre, sind wir in dieses neue gezogen. Es wird für vier Wochen von seiner Arbeitsstelle bezahlt und danach ziehen wir in eine eigene Wohnung ein. Es wird also jetzt auch viel um Wohnungssuche gehen und um einen Kindergartenplatz für Amelie.

In unserem Service-Apartment gibt es jeden Tag einen Reinigungsdienst (maid service), der unsere vier Wände sauber macht. In der Bildergalerie könnt ihr euch durch das Apartment und ein paar Umgebungsbilder klicken. Bitte wundert euch nicht, wenn die Bilder dunkel erscheinen. Ich vergesse gern den Blitz in der Kamera und hier ist es auch oft bewölkt.


Wir wohnen jetzt im 20. Stockwerk und von unseren beiden Balkonen blicken wir nach Nordosten. Die Aussicht ist wunderbar. Es ist auch prima so weit oben zu wohnen, weil hier immer ein Lüftchen weht. Das ist bei 30°C Tagestemperatur auch sehr angenehm. Frühstück dürfen wir in der Resident Lounge jeden Tag einnehmen, das international ist und sehr gut schmeckt.

Um die Ecke befindet sich die bedeutendste Gegend fürs das Singapurer Nachtleben. Der Clarke Quay. Hier gibt es viele Bars und Restaurants, Diskos und Einkaufsgeschäfte. Nur sieben Minuten von Somerset Liang Court gelangt man hinunter in die Singapurer U-Bahn, auch MRT genannt. Um mobil zu sein, habe ich mir gleich die EZ-link gekauft. Eine Chipkarte, die man mit Geld auflädt und dann genauso wie in der Tokyoter oder Londoner U-Bahn für die Eingangsschranken benutzt.

Vor unserem Apartment erstreckt sich ein sehr großer Park, der Fort Canning Park, und den ganzen Tag sowie auch nachts hört man tropische Vögel aus ihm singen. Das hört sich für mich an, als wäre ich in einem Zoo. Die Baumblätter sind hier auch teilweise so groß wie ein Kinderarm. Das war schon interessant zu sehen.