Billy Elliot Musical

Am 28. November wurde ich von einer meiner Nanny-Bekanntschaften zu einem Musical eingeladen, da sie eine Karte übrig hatte, die sie von ihrem Chef geschenkt bekommen hatte. Ein Musical, das auf Dauer im Victoria Palace Theatre im berühmten West End aufgeführt wird, ist das „Billy Elliot Musical“. Hierbei wird die Geschichte eines kleinen Jungen erzählt, der unter ärmlichen Verhältnissen im Nordengland der Achtziger Jahre groß wird und sich für Ballett interessiert. Diese Geschichte wurde im Jahr 2000 auch schon verfilmt und ist sehr sehenswert.

Star des Abends war ein etwa zwölfjähriger Junge, der oft im Alleingang Gesang und Tanz vortrug und dafür reißenden Applaus erhielt. Mir hat das Musical sehr gefallen und es war ein besonderes Erlebnis in einem dieser alten Theater Londons gewesen zu sein.

 

Wenige Tage später ging ich dann noch mit Miriam zum Weihnachtsrummel Winter Wonderland im Hyde Park, das mal wieder sehr sehenswert war. Ich weiß nicht, ob es jedes Mal da ist, aber diesmal gab es ein „Bavaria Village“. Im Allgemeinen dominiert deutsches Essen das Winter Wonderland. Currywurst und Bratwurst sind sehr beliebt und kosten satte £4.50 (5,40€).

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Erkundung Londons

Discovering London

Jetzt sind schon zwei Wochen um und ich fühle mich in meiner Gastfamilie immer noch sehr wohl. Seit ein paar Tagen ist auch die Nanny nicht mehr da, die vorher hier gearbeitet hat und nun kann ich endlich auf meine Weise hier arbeiten. Bis jetzt ist alles super gelaufen und ich bin positiv gestimmt, dass mich die Familie übernehmen will. Schließlich müssten sie sehr viel umdisponieren, wenn sie mich nicht nähmen und jetzt ist Weihnachtszeit und eine andere Nanny zu finden, wäre wieder viel Aufwand. Nebenbei gesagt, hat es mich sehr erstaunt, dass über 350 Leute die Anzeige der Familie im Internet gelesen hat und sich über 100 davon beworben haben und gerade ich ausgewählt wurde. Das macht mich ehrlich gesagt sehr glücklich.

Am letzten und heutigen Wochenende habe ich die Zeit genutzt, um mir London und die Umgebung anzusehen. Leider hatte ich kaum Zeit, einen Eintrag im Blog zu verfassen, weil ich oft recht müde war.
Hier eine kleine Zusammenfassung:
8.12.
– Besuch des deutsch geprägten Weihnachtsmarktes am Fuße der Hungerford Bridge und des London Eyes
– Spaziergang zum Trafalgar Square und der National Gallery, vorbei an der schwer bewachten Downing Street und dem Household Cavalry Museum
– Weihnachtseinkäufe auf der Oxford Street
9.12.
– Besuch der National Gallery und des Imperial War Museum
– London Eye, Big Ben und Westminster bei Nacht gesehen
12.12.
– mit Celine, Josefine und einigen ihrer Freundinnen im Winter Wonderland
– zum 1. Mal mit einem Londoner Taxi gefahren
15.12.
– weiterer Einkauf auf der Regent’s und Oxford Street
16.12.
– Ausflug nach Brighton

Brighton fand ich wirklich recht hübsch. Ist ein bekannter Küstenort mit einem Kiesstrand und einer sehr langen Promenade und einem Rummelplatz auf der Seebrücke. Vom Bahnhof geht es abschüssig zum Ärmelkanal hinunter. Das Wetter war bewölkt und das Meer rau. Da Brighton viel weiter westlich liegt, kann man von hier nicht die Küste Frankreichs sehen, so wie von Dover. Die Entfernung ist einfach zu groß.